OPC UA – einheitliches Protokoll für die Maschinenkommunikation
OPC UA ist der Standard für die nahtlose, plattform- und herstellerunabhängige Maschinenkommunikation in Industrie 4.0 und IIoT. Neben dem sicheren Datenaustausch ermöglicht OPC UA eine einfache Integration und maschinenlesbare Semantik.

Systemkomponenten sprechen mit OPC UA dieselbe Sprache
In der vernetzten Industrie 4.0 und dem IIoT ist reibungslose Maschinenkommunikation essenziell. OPC UA ermöglicht den sicheren, plattform- und herstellerunabhängigen Austausch von Daten und Informationen – und das weit über den reinen Transport hinaus. Dank standardisierter, maschinenlesbarer Semantik wird die Integration einfacher und effizienter.
Auch in der industriellen Bildverarbeitung bietet OPC UA eine nahtlose Plug-and-Play-Integration von Vision Systemen. So lassen sich Kameras flexibel steuern und Bildanalysen automatisieren – ganz ohne Programmieraufwand oder Anpassung an herstellerspezifische Vorgaben. Die ideale Lösung für eine zukunftssichere, digitale Produktion.
OPC UA und Machine Vision – Wichtige Fragen und Antworten
OPC UA hat sich als Standard etabliert, um Maschinen und Bildverarbeitungssysteme effizient zu vernetzen. Doch was macht OPC UA so bedeutsam, und welche Vorteile bietet es speziell für Machine Vision? Wir beantworten zentrale Fragen zu diesem Thema.
Warum hat OPC UA gerade in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen?
In der Industrie 4.0 sollen modernste Technologien zu deutlichen Effizienzsteigerungen führen. Damit die komplexe Technik in der Fertigung gut beherrschbar bleibt, sind sowohl Standards als auch Sicherheit im Zusammenspiel aller Systemkomponenten wichtig. OPC UA bietet beides: Einfache und sichere Maschine-zu-Maschine (M2M) Protokolle regeln die Kommunikation und machen die Vorteile von Industrie 4.0 nutzbar. Viele technische Hürden wurden in den letzten Jahren genommen und so die Basis für eine wachsende Akzeptanz geschaffen.
Was ist die OPC UA Companion Specification for Machine Vision?
OPC UA stellt die Basiskommunikation zur Verfügung. Für die Details eines Machine Vision Gerätes benötigt man jedoch zusätzliche Spezifikationen, welche die Besonderheiten der Bildverarbeitung berücksichtigen. Die OPC UA Companion Spezifikation Machine Vision definiert Betrieb, Steuerung, Kontrolle und inneren Aufbau eines Bildverarbeitungsgerätes. Sie ist dabei in mehrere Teile (Parts) unterteilt. Part 1 wurde 2019 fertiggestellt. An Part 2 wird aktuell noch gearbeitet.
Welchen Vorteil haben Nutzer von der OPC Machine Vision Specification?
Das OPC Machine Vision Interface erlaubt eine Plug-and-Play-Integration von Machine Vision Systemen in komplexe Umgebungen. Nutzer sparen sich damit Aufwände für Entwicklung und Integration „selbstgestrickter“ Lösungen und können sich auf erprobte und stabile Implementierungen im Betrieb verlassen. OPC Machine Vision erlaubt die Nutzung bestehender Schnittstellen und die vertikale und horizontale Integration in der Automatisierungspyramide bis hin in die Cloud.
Unsere OPC UA Anbindung
Entdecken Sie die einfache Lösung: ein pylon vTool für die leichte OPC UA Schnittstellenanbindung. pylon vTools sind flexible Add-ons für Ihre Bildverarbeitung in der pylon Software Suite.

OPC UA vTool
Mit dem OPC UA Client vTool können Sie die Ergebnisse Ihrer Bildverarbeitungspipeline an einen OPC UA Server senden, um einen reibungslosen und effizienten Datenaustausch zu gewährleisten. Die einfache Plug-and-Play-Integration erspart Ihnen den Programmieraufwand.
Zum OPC UA vToolWeitere Informationen
Erfahren Sie mehr über die Rolle von Vision Systemen in der Industrie 4.0 und die Bedeutung von OPC UA für eine nahtlose Maschinenkommunikation. Unsere weiterführenden Inhalte bieten Ihnen alle wichtigen Details.
Vision Systeme als Datenlieferanten
Zu den wichtigsten und mächtigsten Sensoren in einer automatisierten Fabrikumgebung zählen Vision Systeme mit Kameras. Sie bestehen meist aus den folgenden Komponenten: